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Lutz Karnauchow

„Ein Unternehmen zu führen, hat viel mit Psychologie zu tun“

Von Anke Nolte, Journalistin in Berlin

Lutz Karnauchow„Liebe“ ist eines seiner Lieblingswörter.
Dafür wird er oft gescholten. Seine Mitarbeiter
lieben – geht das nicht ein bisschen zu weit?
„Man kann das Wort Liebe auch mit Wert-
schätzung übersetzen“, sagt Lutz Karnauchow,
Gründer und Vorstand von domino-world™.
„Wer das nicht in sich spürt, kann keine gute
Führungskraft werden.“ Schließlich seien die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Nadelöhr
im Unternehmen. „Nur Mitarbeiter, die sich
anerkannt fühlen, leisten gute Arbeit und sorgen
für zufriedene Kunden.“ Und nur zufriedene
Kunden garantieren die Wirtschaftlichkeit eines
Unternehmens.

Hier spricht nicht nur der Manager, sondern auch der studierte Psychologe.
Einer, der an den Umsatz denkt, und vor allem an die Menschen, die dahinter stehen.
Einer, der sowohl mit Zahlen als auch mit Gefühlen umgehen kann.
Als ausgebildeter Familientherapeut weiß er aber auch, dass Liebe in der
Erziehung genauso wichtig ist, wie eine gute Portion Strenge. „Tough love“, so nennt
er das, der Vater des Unternehmens, der mit Jeans und schwarzem T-Shirt eher
jungenhaft als väterlich wirkt.

So gibt es denn feste Regeln bei domino-world™, wie man miteinander umgeht.
„Begegne anderen Meinungen und Andersartigkeiten mit Toleranz und Achtung“,
heißt es darin zum Beispiel. Oder: „Jede Veränderung in der Außenwelt, die du
bewirken willst, fängt mit deiner eigenen Veränderung in deinem Kopf und in deinem
Herzen an.“ Weil die Führungskräfte diese Werte verinnerlichen und vorleben sollen,
absolvieren sie pro Jahr mehrere aufwändige Trainingsseminare im Haus.
„Es dauert Jahre, bis Sie alle Mitarbeiter auf ein gemeinsames Ziel eingeschworen
haben“, sagt Karnauchow. Er setzt seine schwarzgerahmte Brille ab und blickt auf
den großen Garten, der die Zentrale von domino-world™ umgibt. „Ich fühle mich
eigentlich wie ein Gärtner: Ich muss pflanzen, düngen, jäten, gießen, und brauche
viel Geduld.“

Die Pflanzen muss man eben wachsen lassen. Entdeckt hat Lutz Karnauchow die
Langsamkeit, als er 1992 „knapp am Ruin vorbeigeschrammt ist“. Damals hatte er,
der gebürtige West-Berliner, die erste Sozialstation des Landes Brandenburg
gegründet, weitere Sozialstationen kamen hinzu. Innerhalb eines Jahres explodierte
die Mitarbeiterzahl von 40 auf 700. „Wir waren völlig überfordert“, gesteht er.
Er hat aus der Krise gelernt: „Seitdem wachsen wir langsam und organisch, nur das
bringt Qualität und nachhaltigen Erfolg.“

Der Pionier in Brandenburg erweist sich ein paar Jahre später noch einmal als
Vorreiter in der Pflegelandschaft. Im Jahr 2000 entwickelt er zusammen mit der
Geschäftsführerin Dr. Petra Thees ein Pflegekonzept, das sich nicht auf „satt, sauber
und trocken“ beschränkt, sondern therapeutisch ausgerichtet ist. Ein ganzheitliches
Pflegekonzept, das einen ganzheitlichen Führungsstil widerspiegelt. „Unser Ziel ist
es, dass die Pflegebedürftigen ihre Selbstständigkeit wiedererlangen“, sagt
Karnauchow. „Wenn sie nicht alleine essen oder nicht alleine zur Toilette gehen
können, müssen sie es – liebevoll begleitet – eben üben, üben, üben.“ Das bedeutet
harte Arbeit an sich selbst.

Das verlangt er von anderen, aber auch von seiner eigenen Person. „Als Kind war
ich schüchtern und unbeliebt, als Student total faul“, gibt er zu. Das glaubt ihm heute
niemand mehr. Mit Leidenschaft und Disziplin hat er ein einzigartiges Unternehmen
aufgebaut. Er führt über 500 Mitarbeiter und hält mitreißende Vorträge. Das alles hat
er gelernt. Wie auch das Lieben. So lautet denn eine der domino-Regeln:
„Jeder Mensch ist fähig, sich zu verändern, sich weiterzuentwickeln und über sich
hinauszuwachsen."

 

Vorträge von Lutz Karnauchow

„Führen heißt begeistern – wie man Mitarbeiter bindet und Veränderungen gemeinsam meistert“
Fachtagung saar.is
(Saarbrücken, Dezember 2016)
„Nur gute Führung macht gute Motivation“
Impulstag Curaviva
(St. Gallen, Oktober 2016)
„Den Ludwig-Erhard-Preis gewinnen – (k)eine Chance für Krankenhäuser?“
Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit
(Berlin, Juni 2016)
„Führung und Motivation bei domino-world™“
Veranstaltung des Bundesverbands Pflegemanagement
(Hamburg, Juni 2016)
„Intrinsische Motivation und Führung“
Kongress Pflege Springer Medizin
(Berlin, Januar 2016)
- „Führung und intrinsische Motivation als Erfolgsfaktor“
Veranstaltung des Bundesverbands Pflegemanagement
(Berlin, Dezember 2015)
„Führung und intrinsische Motivation als Erfolgsfaktor“
16. Pflegemanagement Seminar des Universitäts-Herzzentrums Freiburg
(Bad Krozingen, Mai 2015)
„Marke domino-world – Strategische Positionierung und Kommunikation"
Fachtagung saar.is (Saarbrücken, März 2015)
„Tough LoveTM – Die Führungsphilosophie von domino-world
Führungskräfteklausur der Allianz Deutschland AG (Nürnberg, November 2014)
Mitarbeiter-/innen gewinnen und binden –
mit der Arbeitgebermarke domino-Berufswelt
Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (Berlin, Juni 2014)
„Nur gute Führung macht gute Motivation“
TrendKonferenz forum!XRM (Mainz, Mai 2014)
„Führung als Qualitätsfaktor“

Gastvorlesung Technische Universität Berlin (Berlin, Januar 2014)

„Unternehmenskultur und Leistung – ein Sinnzusammenhang“
24. Kongress für angewandte Psychologie (Berlin, November 2013)
„Alle Macht dem domino-coaching™. Schafft Pflege und Pflegebedürftigkeit ab!“
Assessorenbriefing Ludwig-Erhard-Preis 2013 (Oberursel, Mai 2013)
„Führen heißt begeistern. Wie Sie Mitarbeiter binden und Veränderungen meistern.“ Altenheim Jahresgespräche 2012 (Berlin, November 2012)
„Exzellente Altenpflege braucht exzellentes Management“
Vortrag für eine Besuchsdeligation der SPÖ Steiermark (Berlin, Mai 2012)
„Tough Love™“
Best Practice Workshop (Berlin, März 2012)
“Exzellente Unternehmensführung”
Fachforum Qualität, QBB 2012 (Berlin, März 2012)
„Systemisches Qualitätsmanagement als Wettbewerbsvorteil“
Vortrag beim Wiener Krankenanstaltenverbund (Wien, Januar 2012)
„Modernes Qualitätsmanagement bringt finanziellen Erfolg“
IQMG-Tagung (Berlin, Oktober 2011)
„Führung, Bindung und Motivation bei domino-world™“
Pflegetagung, Forum GesundheitsMedien (Frankfurt/Main, Oktober 2011)

„Wie Wissensbilanz und andere Managementinstrumente miteinander
verzahnt werden können“
Wissensbilanz-Kongress BMWI (Berlin, Mai 2011)
„Führung, Motivation und Excellencekultur“

Weiterbildungsseminar der DGFP (Berlin, März 2011)

„Gute Kultur als Schlüssel zum Unternehmenserfolg“
Fachkongress BGW und AWO (Dresden, Dezember 2010)

„Menschen mit Ideen und Zuversicht inspirieren“
Tagung der Quality Austria (Wien, November 2010)

„Nur gute Führung macht gute Motivation“
Kongress der Ostbrandenburgischen Sparkassen (Potsdam, Oktober 2010)
"In den Menschen liegt der Schlüssel zum Erfolg:
Tough Love – ein erfolgreiches Führungsmodell"
Der Paritätische Hamburg (Hamburg, August 2010)

"Tough Love: Wie man Mitarbeiter zu Spitzenleistungen führt"
Erwin-Stauss-Institut (Bremen, April 2010)
"Wissensbilanz verbessert Unternehmensführung"

Informationsveranstaltung: Wissensbilanz – Made in Germany
(Hannover, Februar 2010)



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Mitteilungen
deGUT – Deutsche Gründer- und
Unternehmertage

Lutz Karnauchow im Kurzfilm der deGUT






Lutz Karnauchow war Repräsentant
der Deutschen Gründer- und
Unternehmertage (deGUT) am
21. und 22. Oktober 2011 in Berlin.
Zum Kurzfilm auf YouTube
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