173 tet und meine Lunge hätte aufgehört zu arbeiten. Die Diagnose lautete peripherer Nervenschaden. Mein Körper war zunehmend gelähmt; von den Füßen bis zu den Händen. Ich verbrachte Wochen auf der Intensivstation, dann konnte ich langsam wieder meine Hände spüren. Ich lernte neu zu essen, eine Gabel zu halten, zu trinken, einen Stift zu halten, zu schreiben – also all die Sachen, die so selbstverständlich sind. Bis heute habe ich immer noch leichte, feinmotorische Einschränkungen. Etwa ein Jahr verbrachte ich im Krankenhaus, danach kam ich wieder nach Hause. Meine Familie und ich mussten uns erst neu sortieren, denn ich konnte nicht laufen oder aufstehen. Ich bekam ein Krankenbett und aus meinem schönen Esszimmer wurde mein Schlafzimmer. Nun kämpfte ich zu Hause weiter, dass ich mein Leben wieder selbstständig führen kann. Mein domino-coach und die Pflegekräfte aus dem domino-world™ Center Hennigsdorf fingen an, mit mir zu trainieren. Schnell schaffte ich es wieder, auf zwei Beinen zu stehen, trotz riesiger Angst zu stürzen. Ich saß häufig auf der Bettkante und klammerte mich an meinen domino-coach und meinen Ehemann, die mir beide halfen hochzukommen. Nur wenige Wochen später konnte ich das schon ganz allein. Mit meinem Gehbock ausgestattet, machte ich sogar die ersten Schritte. Das erste Mal seit über einem Jahr lief ich wieder. Mein domino-coach und meine Familie waren so stolz und ich natürlich auch!
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