26 Irgendwann gab es aber am Ende des Tunnels einen Lichtblick! Ich wurde von meiner Tochter, meinem Lebensgefährten und dem lieben Pflegepersonal der 3. Wohnetage nie aufgegeben. Sie haben mich alle immer wieder motiviert und mir gut zugeredet, sodass ich neuen Mut gefunden hatte. Ich habe dadurch auch wieder mein Lächeln und mein Lachen zurückgewonnen. Ich bin jetzt zwar mehr im Rollstuhl mobil als zu Fuß, aber ich kann Ihnen sagen, wenn ich im Rollstuhl über die Etage fahre, dann bin ich schneller als der Schall. Ich nehme auch wieder an den Gruppentherapien teil, um meine Kraft wiederzubekommen. Alles in allem kann ich von mir selbst behaupten, dass ich ein kleines „Stehauf-Männchen“ bin und möchte Ihnen gern noch etwas mit auf den Weg geben: Egal, wie dunkel manchmal eine Zeit auch sein mag, es gibt immer Menschen, die an einen glauben und für einen da sind. Ihr dürft Euch niemals selbst aufgeben und egal, wie steinig manchmal der Weg auch sein mag, irgendwann kommt wieder eine ebenerdige Strecke. Verliert niemals Euer Lachen, Eure Hoffnung und Eure Motivation. Nehmt immer schön an den angebotenen Therapien teil und gebt niemals Eure Träume auf. Mein Traum ist es, mit meinem Lebensgefährten noch einmal in Binz an der Ostsee zu sitzen und mir den schönen Sonnenuntergang am Strand anzugucken und ich weiß, irgendwann werde ich das irgendwie schaffen.
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