43 Als Herr Bomke mit seiner Tochter das Haus betrat, machte er große Augen. „Mensch Kinder, da habt Ihr mir aber was Schönes gesucht, ist sehr schön, das Hotel.“ Ein Gang in den Garten folgte. Er sah sich um und lächelte: „Hier kann ich mich nicht verlaufen, das ist ein gutes Gefühl.“ Herr Bomke hatte Tränen in den Augen, ich glaube, vor Erleichterung. Die Tage vergingen und Herr Bomke lebte sich sehr schnell ein. Täglich lief er seine Runden im Kiez, um nach dem Rechten zu sehen, mehr als die Straße runter und wieder rauf war es nicht. Für ihn war es aber etwas Besonderes. Er war sicher und konnte hinausgehen, wann er wollte. Er hat Freundschaften geschlossen und nimmt jetzt wieder aktiv am Leben teil. Auch für seine Tochter hat sich viel verändert, sie kommt jetzt jedes Wochenende zu Besuch, Dann essen die beiden ein leckeres Eis und nach einer Stunde sagt er: „Na, nun geh mal wieder.“ Er sagte: „Ich freue mich sehr, dass es so gekommen ist. Ich laufe weiter und schmunzle immer noch.“
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