DoWo Patientengeschichten 2024

58 Verfasserin: Silvia Orlowski mit Hilfe von Manuela Ehmann Ich bin Frau Orlowski und wohne seit mehr als vier Jahren im domino-­ world™ Club Treptow und was soll ich sagen, ich stand beim Verteilen von Problemen wohl in der ersten Reihe und habe auch noch geschrien: Hier nehmt mich! Nach einem schweren Sturz bin ich in den Club eingezogen. Und damit nicht genug, sagte man mir während meines Krankenhausaufenthaltes auch noch, dass ich Parkinson habe. Ich war am Boden zerstört. Ich konnte nicht laufen und brauchte für jede Besorgung Hilfe und nun bin ich auch noch unheilbar krank. Also dachte ich mir, dass ich jetzt ins Heim ziehen sollte. Ich hatte davor richtig Angst, weil ich wusste, da kommst du nicht mehr raus, aber es kam alles anders als gedacht . Kurz nach dem Einzug stellte sich ein sogenannter domino-coach vor und erzählte mir, dass ich depressiv sei und dass es da etwas gibt, um mich dort herauszuholen. Sie lamentierte allerhand von Therapien und was ich alles machen müsse. Na gut, ich hatte ja nichts zu verlieren – also stimmte ich zu und schon am nächsten Tag wurde ich aus meinem Zimmer zum Sport gescheucht. Ich fühlte mich anfangs wie im Ferienlager, aber es machte auch viel Spaß und meine Kraft kehrte langsam wieder. Nach kurzer Zeit konnte ich allein aus dem Bett aufstehen und noch etwas später sogar selbst mit dem Rollstuhl fahren. Danach folgte der nächste Fortschritt – ich konnte sogar am Rollator gehen. Donnerwetter, das hielt ich nicht für möglich, dass ich noch einmal so weit kommen würde. Ich mag zwar krank sein, aber ich kann dennoch alles, was ich will, machen. Nicht der Schnellste und Stärkste siegt, sondern der, der denkt, dass er es kann. domino-coach: Meik Petters domino-world™ Club Treptow

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